60 % der Schweizer IT-Führungskräfte bezweifeln, dass ihre digitale Infrastruktur auf KI-Technologien vorbereitet ist

Umfrage zeigt, dass 81 % der Unternehmen die Vorteile von KI nutzen wollen; Aufbau der entsprechenden Infrastruktur bleibt weiterhin Priorität

ZÜRICH, Schweiz – 14. Juni 2023 – Sechs von zehn IT-Führungskräften in der Schweiz sind der Meinung, dass ihre bestehende IT-Infrastruktur nicht vollständig auf die Anforderungen der Technologie der künstlichen Intelligenz (KI) vorbereitet ist, obwohl diese branchenübergreifend eingesetzt wird. Das ist eines der Ergebnisse der Equinix 2023 Global Tech Trends Survey (GTTS). Die Umfrage, in welcher die Antworten der IT-Führungskräfte bezüglich der KI-Fortschritte in ihren Unternehmen untersucht wurden, folgt auf ein Jahr mit bedeutenden KI-Durchbrüchen, in dem die Technologie schnell in Anwendungen sowohl im Business-to-Business- als auch im Business-to-Consumer-Bereich eingesetzt wurde.

«Technologieführer auf der ganzen Welt beschleunigen die Integration von KI in ihre Unternehmen, und sie wird zunehmend zu einer entscheidenden Fähigkeit, um intelligente und autonome Systeme zu ermöglichen, die ein modernes Unternehmen antreiben. Diejenigen, die sie nicht optimal nutzen, könnten ins Hintertreffen geraten», sagt Kaladhar Voruganti, Senior Technologist bei Equinix.

Die GTTS-Umfrage bestätigt, dass die Akzeptanz von KI in allen Branchen zunimmt. 85 % der weltweit 2’900 befragten IT-Entscheider – davon 100 aus der Schweiz – wollen von den Vorteilen der KI profitieren und setzen sie bereits in verschiedenen wichtigen Funktionen ein oder planen ihren Einsatz. Am wahrscheinlichsten ist der Einsatz von KI im IT-Betrieb (85 % weltweit, 81 % in der Schweiz), gefolgt von Cybersecurity (81 % weltweit, 82 % lokal) und Customer Experience (79 % weltweit, 74 % in der Schweiz). Darüber hinaus planen Entscheidungsträger in der Schweiz den Einsatz von KI in der Forschung und Entwicklung (84 %) sowie im E-Commerce (76 %).

«Die erfolgreiche Entwicklung präziser KI-Modelle hängt von einem sicheren und schnellen high-speed Zugriff auf interne und externe Datenquellen ab, die über mehrere Clouds und Datenbroker verteilt sein können», erläutert Voruganti. «Wenn Unternehmen beispielsweise damit beginnen, ihre eigenen privaten, generativen KI-Lösungen zu entwickeln, möchten sie ihre vertraulichen Daten an einem privaten und sicheren Ort mit Hochgeschwindigkeitszugang zu externen Datenquellen und KI-Modellen verarbeiten. Darüber hinaus treten wir in eine Ära ein, in der immer mehr Daten am Edge generiert werden. Daher muss die KI-Verarbeitung aus Gründen der Leistung, des Datenschutzes und der Kosten an den Edge verlagert werden. Um die oben genannten Anforderungen zu erfüllen, können Technologieführer hybride Lösungen implementieren, bei denen das Training von KI-Modellen und die Modellinferenz an verschiedenen Orten stattfinden können. Um skalierbare KI-Lösungen zu entwickeln, müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre IT-Frameworks die erforderliche Datenaufnahme, -freigabe, -speicherung und -verarbeitung massiver und vielfältiger Datensätze bewältigen können und dabei die Nachhaltigkeit im Auge behalten.»

IT-Führungskräfte in der EMEA-Region (49 %) waren am unsichersten, ob ihre Infrastruktur den Anforderungen der KI gerecht werden kann, verglichen mit den Führungskräften im asiatisch-pazifischen Raum (44 %) und in Nord- und Südamerika (32 %). In der Schweiz liegt der Wert mit 60 % sogar noch deutlich höher als in EMEA.

Roger Semprini, Managing Director Schweiz bei Equinix, erklärt: «Die Technologie schreitet schneller voran als je zuvor, und es gibt eine Fülle neuer Möglichkeiten, die sich Unternehmen in allen Branchen eröffnen. KI ist eine der fortschrittlichsten, weitreichendsten und aufregendsten Entwicklungen und verspricht, Unternehmen zu revolutionieren, sei es durch die Beschleunigung bestehender Prozesse und Geschäftsfunktionen oder die Ermöglichung völlig neuer Fähigkeiten. Viele Unternehmen wissen jedoch noch nicht, wie sie KI einsetzen sollen und welche Änderungen an ihrer Infrastruktur notwendig sind, um die neue Technologie zu unterstützen.»

Neben der Aktualisierung der digitalen Infrastruktur unterstreicht die Umfrage auch den Bedarf an Weiterbildung und Zusammenarbeit, damit IT-Teams den Einsatz dieser Infrastruktur optimieren können. 37 % der Unternehmen, die ihre IT-Teams aufstocken, suchen nach Fachwissen im Bereich KI und maschinelles Lernen.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Über die StudieDie unabhängige Studie, die von Equinix in Auftrag gegeben wurde, befragte mehr als 2’900 IT-Entscheider:innen in verschiedenen Unternehmen in Nord- und Südamerika (Brasilien, Kanada, Kolumbien, Chile, Mexiko, USA), Asien-Pazifik (Australien, Hongkong, Indien, Japan, Singapur, Südkorea) und EMEA (Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Grossbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Nigeria, Polen, Portugal, Südafrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate,). Die Befragten wurden für die Teilnahme aus dem Online-Panel von Dynata ausgewählt. Die Umfrage wurde online zwischen dem 20. März 2023 und dem 7. April 2023 durchgeführt.

Über Equinix
Equinix (Nasdaq: EQIX) ist das globale Unternehmen für digitale Infrastruktur. Digitale Unternehmen nutzen die zuverlässige Plattform von Equinix, um grundlegende Infrastrukturen in Software-Geschwindigkeit zusammenzuführen und miteinander zu vernetzen. Equinix ermöglicht seinen Kunden den Zugang zu relevanten Märkten, Partnern und Geschäftsmöglichkeiten, um flexibel zu skalieren, die Markteinführung digitaler Services zu beschleunigen, erstklassige Kundenerfahrungen bereitzustellen und ihr geschäftliches Potenzial zu vervielfachen. Gleichzeitig unterstützt Equinix sie beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele. 

Vorausschauende Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten beinhalten. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Erwartungen abweichen, die in solchen zukunftsbezogenen Aussagen beschrieben werden. Zu den Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, zählen insbesondere, aber nicht ausschliesslich: Risiken für unser Geschäft und unsere Betriebsergebnisse im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie; das derzeitige inflationäre Umfeld; Wechselkursschwankungen; höhere Kosten für die Energiebeschaffung und die allgemeine Volatilität des globalen Energiemarktes; die Herausforderungen beim Erwerb, Betrieb und Bau von IBX- und xScale-Rechenzentren sowie der Entwicklung, Bereitstellung und Lieferung von Equinix-Services; unvorhergesehene Kosten oder Schwierigkeiten bei der Integration von Unternehmen, die Equinix akquiriert hat oder akquirieren möchte; das Ausbleiben signifikanter Umsätze durch Kunden in kürzlich erbauten oder erworbenen Rechenzentren; ein fehlender Abschluss von Finanzierungsvereinbarungen im beabsichtigten Zeitrahmen; der Wettbewerb mit bestehenden und neuen Wettbewerbern; die Fähigkeit, einen ausreichenden Cashflow zu generieren oder anderweitig Mittel zu erhalten, um neue oder ausstehende Verbindlichkeiten zu zahlen; der Verlust oder der Rückgang der Geschäfte mit unseren Grosskunden; Risiken im Zusammenhang mit unserer Besteuerung als REIT und andere Risiken, die in den jeweiligen Meldungen von Equinix an die Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Siehe insbesondere die kürzlich veröffentlichten und anstehenden Quartals- und Jahresberichte von Equinix, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden und deren Kopien auf Anfrage bei Equinix erhältlich sind. Equinix übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Informationen zu aktualisieren.

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