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72% der globalen Unternehmen treiben Expansionen voran – Expansionspläne der Schweizer IT-Entscheider sind uneinheitlich

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Globales Wachstum wird durch erhebliche Investitionen in die Digitalisierung gestützt; fast die Hälfte der Unternehmen expandiert virtuell über die Cloud in neue Märkte

REDWOOD CITY, Calif./ ZÜRICH, – 7. Juli 2022. Unternehmen auf der ganzen Welt planen grosse Investitionen in digitale Technologien, um ihre ehrgeizigen Expansionspläne zu unterstützen, nachdem sie ihre Lehren aus der Pandemie gezogen haben. Neue Ergebnisse einer jährlichen Umfrage von Equinix, Inc. (Nasdaq: EQIX) unter Technologie-Entscheidern deuten darauf hin, dass die Pläne von IT-Führungskräften in allen Branchen und Regionen immer noch in Richtung einer vernetzten Welt gehen. Trotz der Besorgnis über eine möglicherweise drohende Rezession und der Diskussionen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos über das Ende der Globalisierung scheinen die Unternehmen weiterhin optimistisch zu sein, was ihre Pläne für eine weitere globale Expansion angeht.

Von den 2’900 IT-Entscheidern – darunter 100 aus der Schweiz -, die im Rahmen der Equinix 2022 Global Tech Trends Survey weltweit befragt wurden, gaben 72 % der Befragten an, dass ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten eine Expansion plant, entweder in eine neue Stadt (31 %), ein neues Land (33 %) oder in eine ganz neue Region (38 %).

Vielleicht spiegelt sich in den Expansionsplänen der Tech-Entscheider in der EMEA-Region und vor allem in der Schweiz mehr Vorsicht in Bezug auf wirtschaftliche Faktoren wider: 59 % in der EMEA-Region planen, im nächsten Jahr in einen neuen Markt zu expandieren und in der Schweiz planen 53 % in den nächsten 12 Monaten überhaupt keine Expansionen.

Die Unternehmen nannten eine Reihe potenziell einschränkender Faktoren, wenn es um globales Wachstum geht, wobei Herausforderungen in der Lieferkette als besonders besorgniserregend hervorgehoben wurden. 42 % in der Schweiz (59 % weltweit) gaben an, dass ihr Unternehmen von globalen Lieferkettenproblemen und -engpässen geplagt wird, während 44 % hierzulande (58 % global) den weltweiten Mangel an Mikrochips als Bedrohung für ihr Unternehmen bezeichneten.

Diese anhaltenden Probleme in der Lieferkette scheinen den Bedarf an Virtualisierung zu fördern, wobei die Wachstumsbestrebungen durch erhebliche geplante Investitionen in die digitale Infrastruktur untermauert werden. 47 % aller Befragten (52 % in der Schweiz) gaben an, dass sie planen, ihre globalen Expansionspläne durch die virtuelle Bereitstellung über die Cloud zu unterstützen, wobei mehr als ein Viertel – 26 % weltweit, 27 % in der Schweiz – eine Bare-Metal-Lösung einsetzt. 47% der Befragten weltweit (22% in der Schweiz) gaben an, dass sie höhere Ausgaben für Carrier-neutrale Colocation-Lösungen erwarten, um die geplante Zunahme digitaler Implementierungen zu erleichtern, während 59% der Befragten weltweit (27% in der Schweiz) angaben, dass sie beabsichtigen, ihre Investitionen in Interconnection-Services zu erhöhen, um die digitale Transformation voranzutreiben und die Ausfallsicherheit zu erhöhen.

Die Pandemie hat auch weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die digitalen Strategien der Unternehmen. Mit 52 % geben mehr als die Hälfte der weltweiten IT-Führungskräfte (43 % in der Schweiz) an, dass sie die digitale Entwicklung ihres Unternehmens aufgrund der COVID-19-Krise weiter beschleunigen werden. Mehr als die Hälfte (54 %) bestätigen, dass ihre IT-Budgets als direkte Folge der Krise gestiegen sind, in der Schweiz sind es 38 % – eine Einsicht in die inzwischen allgemein anerkannte Notwendigkeit einer robusten digitalen Infrastruktur, um auf sich verändernde Geschäftsanforderungen sofort reagieren zu können. Darüber hinaus ist die Mehrheit der Befragten, 61 % weltweit, 55 % in der Schweiz, der Meinung, dass die technologischen Veränderungen und Investitionen, die während der Pandemie eingeführt wurden, von Dauer sein werden.

Karl Strohmeyer, Chief Customer Officer bei Equinix, erklärt: «In den letzten Jahren wurde eine kühne globale Expansion als zu riskant oder zu abhängig von Investitionen in die physische Infrastruktur angesehen. Jetzt haben sich die Dinge geändert. Die Pandemie hat Wachstum und Innovation beschleunigt, und mehr als die Hälfte unserer Befragten gab an, dass COVID-19 die digitale Entwicklung ihres Unternehmens vorangebracht hat.» Weiter führt Strohmeyer aus: «Es gibt enorme Möglichkeiten für Unternehmen, erfolgreich in neue Märkte zu expandieren und neue Kunden zu erreichen. Mithilfe neuer digitaler Modelle können Unternehmen mit relativ geringem Kostenaufwand und ohne Einbussen bei der Ausfallsicherheit in neue Märkte expandieren. Die Umfrage zeigt, dass IT-Führungskräfte glauben, dass sie eine ehrgeizige Geschäftsexpansion über Konjunkturzyklen hinweg ermöglichen können – eine robuste digitale Infrastruktur sowie der Zugang zu einem sich schnell verbessernden Pool fortschrittlicher Technologien sind Quellen dieser Zuversicht.»

Es gibt jedoch nach wie vor erhebliche Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit. In Zeiten zunehmender Volatilität und aufkommender globaler Bedrohungen ist es von entscheidender Bedeutung, dass Expansionen durch robuste digitale Modelle unterstützt werden. Im Rahmen ihrer Digital-First-Strategien bestätigten 85 % aller Befragten, dass die Verbesserung der Cybersicherheit eine der wichtigsten Prioritäten ist. 84 % gaben an, dass die Einhaltung lokaler Marktdatenvorschriften von entscheidender Bedeutung ist, während 83 % die Notwendigkeit betonten, ihre Unternehmen zukunftssicher zu machen. Laut den IT-Spezialisten sind die am meisten gefürchteten Bedrohungen Cyberangriffe, Sicherheitsverletzungen und Datenlecks (70 %).

Darüber hinaus ergab die Umfrage Folgendes:

  • Kunden- und Mitarbeiter-Experience hat Priorität: 83 % der IT-Führungskräfte (77 % in der Schweiz) gaben an, dass die Verbesserung des Kundenerlebnisses für sie Priorität hat, da sich die Digitalisierung auch auf die Endnutzer auswirkt. 81 % der Unternehmen (74 % in der Schweiz) gaben an, dass die Verbesserung der Mitarbeitererfahrung für die Transformation und die Bindung von Talenten entscheidend ist.
  • Cloud-Migration geht weiter: 71 % der IT-Führungskräfte weltweit gaben an, dass sie planen, mehr Geschäftsfunktionen in die Cloud zu verlagern, während es in der Schweiz 53 % sind. Von den weltweit Befragten plant die Hälfte, mehr geschäftskritische Anwendungen in die Cloud zu verlagern, und fast die Hälfte (49 %) beabsichtigt, Sicherheitsfunktionen in die Cloud zu verlagern, in der Schweiz sind es 26 %.
  • Hybrid Cloud dominiert: Hybride Cloud-Modelle wurden von 38 % (37 % in der Schweiz) der Befragten bevorzugt, aber fast ein Viertel (22 %) der IT-Entscheider weltweit verlässt sich immer noch auf einen einzigen Cloud-Anbieter (34 % in der Schweiz) oder gar keinen (11 % in der Schweiz). Interconnection kann hier Abhilfe schaffen: 35 % der Befragten (23 % in der Schweiz) glauben, dass es die Flexibilität der Konnektivität erhöht, und 30 % (17 % in der Schweiz) geben an, dass sie es nutzen, um die hybride Multicloud zu ermöglichen.
  • Investitionen in Innovation: Viele IT-Führungskräfte wollen ihr Unternehmen zukunftssicher machen und die Vorteile sich entwickelnder Technologien wie 5G, Internet der Dinge (IoT) und Web3 voll ausschöpfen. 71 % der Befragten gaben an, dass sie auf ein ‘Everything as a Service’-Modell (XaaS) umsteigen (in der Schweiz sind es 45 %), wobei sie die Vereinfachung der IT-Infrastruktur (65 % global, in der Schweiz 69 %), die Flexibilität (56 %, 44 % in der Schweiz) und die verbesserte Benutzererfahrung (54 %, 40 % in der Schweiz) als Hauptgründe dafür anführen.
  • Fokus auf Nachhaltigkeit: Während sie innovativ sind, behalten IT-Führungskräfte die Nachhaltigkeit ihrer IT-Infrastruktur genau im Auge. 67 % (44 % in der Schweiz) geben an, dass sie die Umweltauswirkungen ihrer IT-Ausrüstung messen und aktiv versuchen, diese zu begrenzen, und 65 % (40 % in der Schweiz) werden nur mit IT-Partnern zusammenarbeiten, die wichtige Ziele zur Reduzierung des Kohlenstoffausstosses erfüllen können. Weltweit geben 69% der Befragten an, dass Nachhaltigkeit heute eine der wichtigsten Triebfedern für ihr Unternehmen ist und dass sie sich zu wissenschaftlich fundierten Zielen verpflichtet haben; in der Schweiz sagen dies 38% der IT-Entscheidungsträger.

Um mehr über die Global Tech Trends Survey zu erfahren oder ein Exemplar herunterzuladen, besuchen Sie bitte die Website: Equinix 2022 Global Tech Trends Survey.

Weitere Zitate:

Eugene Bergen Henegouwen, President, EMEA, Equinix:

«Die Resilienz vieler Unternehmen in EMEA während der Pandemie scheint stärker denn je zu sein. Wie die Umfrage zeigt, sind die technologischen Veränderungen, welche die Unternehmen in der EMEA-Region während der Pandemie vorgenommen haben, grösstenteils von Dauer: 58 % der Befragten gaben an, dass dies der Fall ist. Darüber hinaus haben sich für die Unternehmen Möglichkeiten ergeben, ihre digitalen Strategien zu beschleunigen – der Einsatz von Clouds und die Vernetzung zwischen Geschäftspartnern haben zugenommen und werden weiter zunehmen. Fast die Hälfte (46 %) der Befragten in der EMEA-Region gibt an, ehrgeizigere Strategien zu verfolgen, und ebenso viele sagen, dass ihre IT-Budgets als direkte Folge von COVID-19 erhöht wurden. Als Teil dieser überarbeiteten und geförderten IT-Strategien ist es sehr vielversprechend zu sehen, dass Technologien wie Web3, 5G und das Internet der Dinge eine höhere Priorität erhalten als je zuvor. Wir arbeiten mit unseren Kunden zusammen, um die globale Konnektivität und die Anbindungen an die Cloud zu erweitern und gleichzeitig zu bestimmen, welche digitalen Dienste ihre Bedürfnisse am besten erfüllen, während sie sich weiterentwickeln und innovativ sind.»

Roger Semprini, Managing Director, Schweiz, Equinix:

«Laut Umfrage plant die Hälfte der Schweizer IT-Entscheider (53%), in den nächsten 12 Monaten mehr Funktionen in die Cloud zu verlagern. Darüber hinaus sehen Schweizer IT-Führungskräfte viele Vorteile in der Interconnection, vor allem in der Verbesserung der Netzwerkoptimierung und der verteilten Sicherheit. Unsere Kunden haben Zugang zu den weltweit grössten Netzwerkdienstleistern und Cloud-Anbietern, wie AWS, Google Cloud, Microsoft Azure und Oracle Cloud. Zu den daraus resultierenden digitalen Ökosystemen bei Equinix gehören grosse Content-Anbieter, Provider digitaler Medien sowie führende Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Finanzen, Fertigung und Luxusgüter.»

Über die Studie
Die unabhängige Studie, die von Equinix in Auftrag gegeben wurde, befragte 2’900 IT-Entscheider in verschiedenen Unternehmen in Nord- und Südamerika (Brasilien, Kanada, Kolumbien, Mexiko, USA), Asien-Pazifik (Australien, China, Hongkong, Indien, Japan, Singapur, Südkorea) und EMEA (Bulgarien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien Irland, Italien, Niederlande, Nigeria, Polen, Portugal, Südafrika, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei sowie Vereinigte Arabische Emirate,). Die Befragten wurden für die Teilnahme aus dem Online-Panel von Dynata ausgewählt. Die Umfrage wurde online zwischen dem 1. März 2022 und dem 29. März 2022 durchgeführt.

Mehr zum Thema finden Sie hier: The Future of Digital Leadership.

Über Equinix
Equinix (Nasdaq: EQIX) ist das globale Unternehmen für digitale Infrastruktur. Die zuverlässige Plattform von Equinix erlaubt es digitalen Unternehmen, ihre Infrastrukturen zusammenzuführen und miteinander zu vernetzen und schafft so das Fundament für ihren Erfolg. Equinix ermöglicht seinen Kunden den Zugang zu relevanten Märkten, Partnern und Geschäftsmöglichkeiten und stärkt so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mit Equinix können sie flexibel skalieren, die Markteinführung digitaler Services beschleunigen, erstklassige Kundenerfahrungen bereitstellen und ihr geschäftliches Potenzial vervielfachen.

Vorausschauende Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Prognosen und Annahmen basieren und gewisse Risiken und Unsicherheiten einschliessen, aufgrund derer tatsächliche Ergebnisse massgeblich von den Darstellungen der zukunftsbezogenen Aussagen abweichen können. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, zählen insbesondere, aber nicht ausschliesslich: die Herausforderungen beim Erwerb, Betrieb und Bau von IBX-Zentren sowie der Entwicklung, Bereitstellung und Lieferung von Equinix-Services; unvorhergesehene Kosten oder Schwierigkeiten bei der Integration von Rechenzentren oder Unternehmen, die Equinix akquiriert hat oder akquirieren möchte; das Nichtzustandekommen signifikanter Umsätze durch Kunden in kürzlich erbauten oder erworbenen Rechenzentren; ein fehlender Abschluss von Finanzierungsvereinbarungen im beabsichtigten Zeitrahmen; der Wettbewerb mit bestehenden und neuen Wettbewerbern; die Fähigkeit, einen ausreichenden Cashflow zu generieren oder anderweitig Mittel zu erhalten, um neue oder ausstehende Verbindlichkeiten zu zahlen; der Verlust oder der Rückgang der Geschäfte mit unseren Grosskunden; Risiken im Zusammenhang mit unserer Besteuerung als REIT; andere Risiken, die in den jeweiligen Meldungen von Equinix an die Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Informationen stellen insbesondere die aktuellen Quartals- und Jahresberichte von Equinix zur Verfügung, die bei der Securities and Exchange Commission eingereicht wurden und deren Kopien auf Anfrage bei Equinix erhältlich sind. Equinix übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Informationen zu aktualisieren.

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