Egal ob Typ 1 oder Typ 2: Mit dem neuen Dexcom G7 weniger an den Diabetes denken

Die nächste Generation der automatischen Zuckermessung

Horw, 23. Mai 2023. Systeme zur kontinuierlichen Zuckermessung in Echtzeit (Continuous Glucose Monitoring, CGM) haben die Diabetestherapie revolutioniert. Eine Blutzuckermessung via Fingerstich ist nur noch in Ausnahmesituationen notwendig.* Das kann für Menschen mit Diabetes nicht nur eine grosse Entlastung bedeuten, sondern auch die Zuckerkontrolle langfristig verbessern.[1],[2] Eine möglichst gute Stoffwechseleinstellung ist wiederum wichtig, um das Risiko für diabetesbedingte Folgeerkrankungen reduzieren zu können.[3] Mit dem neuen Dexcom G7 CGM-System wird die Zuckerkontrolle vereinfacht – unter anderem durch die leicht verständliche Darstellung der Zeit im Zielbereich[4] in den Ampelfarben. Das Dexcom G7 ist neu in der MiGeL Kategorie 21.06 gelistet, das heisst, es kann Menschen mit Diabetes unter intensivierter Insulintherapie oder Pumpentherapie auf Rezept verordnet werden – ohne vorgängige Kostengutsprache des Versicherers.

Einfaches Diabetesmanagement mit möglichst wenig Aufwand? Der Schlüssel dazu lautet heute: kontinuierliche Zuckermessung in Echtzeit (CGM). Hierbei wird ein Sensor etwa an der Rückseite des Oberarms platziert. Er misst den Zuckerwert im Unterhautfettgewebe automatisch und sendet ihn an ein Anzeigegerät. Dadurch kann nicht nur der Fingerpiks in der Regel entfallen*, sondern auch ein etwaiges Scannen eines Sensors.

Das neue Dexcom G7 übernimmt diese Art der Zuckerkontrolle dabei noch unauffälliger und komfortabler als sein Vorgänger: Der Sensor ist 60 Prozent kleiner und die einfache Handhabung ermöglicht ein Setzen in nur drei Schritten. Je nach Kleidung, vielleicht geplanter sportlicher Aktivität oder persönlicher Vorliebe haben Nutzer/-innen die Wahl zwischen verschiedenen Sensortragestellen: die Rückseite des Oberarms, der Bauch, oder auch der obere Gesässbereich (2–6 Jahre). Die Aufwärmphase des Sensors ist etwa 4x so schnell wie die des Dexcom G6[5],#: Die Zuckerwerte können bereits nach weniger als 30 Minuten eingesehen werden.[6],#  Auch der Sensorwechsel kann jetzt noch flexibler geschehen: Nach Ablauf der Sensortragedauer von bis zu 10 Tagen gibt der Sensor Bescheid, wenn er ausgetauscht werden muss. Der Sensor muss im Vergleich zum Vorgängermodell jedoch nicht gleich ausgetauscht werden, denn das neue System bietet nun 12 Stunden Toleranzzeit – das gibt mehr Freiheit im Tagesablauf:

Kein Smartphone[6]? Kein Problem

Übertragen werden die Werte, die das Dexcom G7 misst, alle fünf Minuten wahlweise auf ein Smartphone[7], eine Smartwatch[7] oder den optionalen neuen Empfänger. Für Menschen mit Diabetes, die kein Smartphone[7] besitzen oder das Handy nur zum Telefonieren benutzen, kann der ergonomische optionale Empfänger eine gute Wahl sein. Mit seiner 4-in-1-Drucktaste und kontrastreichem Display für bessere Lesbarkeit ist er so entwickelt, dass er auch für Nutzer/-innen mit eingeschränkter Feinmotorik oder Sehstärke die Handhabung der Zuckerkontrolle vereinfachen kann. Für mehr Bedienungsfreundlichkeit und Flexibilität können die verfügbaren Anzeigegeräte[7] auch parallel verwendet werden – besonders praktisch etwa nachts, wenn das Smartphone[7] im Nebenzimmer auflädt oder auf Reisen, wenn eine Internetverbindung fehlt. Unabhängig vom verwendeten Anzeigegerät zeigt das Display nicht nur den aktuellen Wert, sondern auch den zu erwartenden Trend der Veränderung (Richtung und Geschwindigkeit) in Form eines Trendpfeils. In der neu gestalteten Dexcom G7-App und dem Dexcom G7-Empfänger sind ausserdem bis zu 90 Tage Rückschau der Zuckerwerte (Zeit im Zielbereich, Glukosemanagement-Indikator[8] und durchschnittlicher Zuckerwert) integriert. Diese Zusammenfassung ermöglicht es, Muster und Trends einsehen zu können. Auch das Diabetesteam ist beim Besuch in der Praxis gut informiert, da die Daten so für ein ganzes Quartal nachvollzogen werden können und auf Wunsch im Smartphone[7] oder Empfänger einsehbar sind.

Das Ampel-Prinzip im Alltag nutzen

Die Zeit im Zielbereich[5] ist bei Diabetes neben dem Langzeitblutzuckerwert HbA1c eine wichtige Richtgrösse der Stoffwechseleinstellung. Sich möglichst lange im Zielbereich zu bewegen ist wichtig, denn im Umkehrschluss bedeutet das weniger Unter- und Überzuckerungen. Die neuste Sensorgeneration kann mit individuell und zeitlich variabel einstellbaren Warnfunktionen dabei helfen, Stoffwechselentgleisungen bei rechtzeitiger Intervention zu vermeiden.[9],[10],# Das Ziel laut Experten[11] ist es, eine Zeit im Zielbereich von über 70 Prozent zu erreichen. Beim Dexcom G7 hilft eine zusammenfassende Datenanalyse der Zuckerwerte, die leicht verständlich in den Ampelfarben dargestellt wird, bei der Zielerreichung. Statt mühsam eine Kurve studieren zu müssen, können Anwender/-innen mit einem Blick erfassen, wie viel Prozent der Werte im grünen Zielbereich (“Alles auf Kurs“) liegen. Das Ziel ist es, mehr Grün (Zeit im Zielbereich), weniger Gelb (Zeit oberhalb des Zielbereiches) und weniger Rot (Zeit unterhalb des Zielbereiches) zu erreichen. Diese farbliche Codierung kann die Kommunikation zwischen Patient/-innen und dem Diabetesteam erleichtern, da sie aus dem Alltag bekannt und intuitiv verständlich ist. Statt komplizierte Zahlen- und Prozentangaben zu verwenden, kann das Diabetesteam die Patient/-innen auch mit der Farbcodierung schulen.

Vorausschauende Warnungen: wenn’s wirklich wichtig ist

Die intelligenten Warnfunktionen können dabei helfen, nur dann an den Diabetes denken zu müssen, wenn es wirklich wichtig ist. Über eine vorausschauende Warnfunktion kann der smarte Sensor Träger/-innen z. B. 20 Minuten, bevor der Wert unter eine kritische Schwelle fallen könnte, warnen. Nach dem Motto „Prävention statt Reaktion“ kann die prädiktive Vorwarnung so Zeit verschaffen, noch rechtzeitig gegenzusteuern. Beim Dexcom G7 wurden weitere Warnfunktionen eingeführt oder optimiert: Eine Warnung erhalten, weil der Zuckerwert kurz nach einer Mahlzeit ansteigt? Das lässt sich mit der verzögerten Hochwarnung jetzt vermeiden, denn die neue Warnfunktion erlaubt es Nutzer/-innen, die Warnung „Hoher Glukosewert“ auf Wunsch erst nach einem individuell festgelegten Zeitraum zu erhalten.

Fazit: Mit einem CGM-System wie dem neuen Dexcom G7 kann der Alltag mit Diabetes erleichtert werden – und das bei langfristig besserer Zuckerkontrolle.#,[2] ,[3] ,[12] So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche im Leben.

grossartiG7 – Das Wichtigste zum neuen Dexcom G7 auf einen Blick:

  • Für Menschen mit Diabetes ab 2 Jahren, auch in der Schwangerschaft[13]
  • Der Dexcom G7-Sensor misst automatisch den Zuckerwert – ohne Fingerstechen* oder Scannen
  • Unser bisher kleinster Sensor: Der Dexcom G7-Sensor ist 60 % kleiner als sein Vorgänger
  • Einfache Handhabung: Sensor in 3 Schritten einfach setzen, bis zu 10 Tage Tragezeit plus 12 Stunden Toleranzzeit für den Sensorwechsel[14]
  • Diskret und flexibel: Welches Anzeigegerät Sie nutzen möchten, können Sie entscheiden – mit dem Dexcom G7 ist auch eine Parallelnutzung von Smartphone[7] und Empfänger möglich
  • Weniger Wartezeit: Zuckerwerte bereits in weniger als 30 Minuten nach Sensorwechsel einsehen können[6]
  • Bis zu 90 Tage Rückschau integriert: Neu gestaltete und vereinfachte Dexcom G7-App mit Zusammenfassung der Zuckerwerte (Rückschau auch bei optionalem Empfänger verfügbar)
  • Das Dexcom G7 kann allen Patient/-innen mit einer Pumpen- oder Basis-Bolus-Therapie (ICT) durch eine Fachärztin / einen Facharzt Endokrinologie / Diabetologie verordnet werden.

 

Über Dexcom, Inc.
Dexcom, Inc. ermöglicht es Menschen, ihren Diabetes durch innovative Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung in Echtzeit (CGM) in den Griff zu bekommen. Das 1999 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in San Diego, Kalifornien, hat sich zu einem der führenden Anbieter von Technologien für die Diabetesversorgung entwickelt. Durch das Eingehen auf die Bedürfnisse von Anwender/-innen, Betreuer/-innen und Anbieter/-innen ist Dexcom bestrebt, das Diabetesmanagement weltweit zu vereinfachen und zu verbessern. CGM-Systeme sind Medizinprodukte, die den Gewebezuckerspiegel der Patienten und Patientinnen (einschliesslich der Veränderungsrate und der Richtung) tagsüber und nachts anzeigen können. Dexcom CGM reduziert einen Teil des Rätselratens, das mit der Entscheidung über die Diabetesbehandlung einhergeht, und bietet unseren Nutzer/-innen mehr innere Ruhe.

Dexcom, Dexcom CLARITY, Dexcom Follow, Dexcom One, Dexcom Share, Share sind eingetragene Marken von Dexcom, Inc. in den USA und sind möglicherweise in anderen Ländern eingetragen. © 2022 Dexcom, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

LBL-1003558 REV001

[1] Šoupal J, et al. Glycemic Outcomes in Adults With T1D Are Impacted More by Continuous Glucose Monitoring Than by Insulin Delivery Method: 3 Years of Follow-Up From the COMISAIR Study. Diabetes Care. 2020;43:37-43.

[2] Martens T, et al. Effect of continuous glucose monitoring on glycemic control in patients with type 2 diabetes treated with basal insulin: A randomized clinical trial. JAMA. 2021;325(22): 2262-2272.

[3] DDG und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe (Hrsg.) Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2022. 119.

[4] Englisch: Time in Range; kurz: TIR. Die TIR ist die Zeitspanne, in der sich der Zuckerwert in einem bestimmten Bereich (i. d. R. zw. 70 und 180 mg/dL bzw. 3,9 und 10 mmol/L) befindet. Sie wird mit Ärztin oder Arzt festgelegt und in Prozent angegeben.

[5] Garg SK, et al. Accuracy and Safety of Dexcom G7 Continuous Glucose Monitoring in Adults with Diabetes. Diabetes Technol Ther. 2022;24(6):373-380.

[6] Kompatible Geräte sind separat erhältlich. Eine Liste kompatibler Geräte finden Sie unter www.dexcom.com/compatibility.

[7] Die Übertragung der Glukosewerte auf eine kompatible Smartwatch erfordert die gleichzeitige Nutzung eines kompatiblen Smartphones. Eine Liste kompatibler Geräte finden Sie unter www.dexcom.com/compatibility.

[8] Dexcom G7 Benutzerhandbuch. Glukosemanagement-Indikator (GMI). Eine Berechnung, mit der der HbA1C-Wert aus dem Labor anhand eines Durchschnitts von Sensor-Messwerten abgeschätzt wird.

[9] Lind M, et al. Sustained Intensive Treatment and Long-term Effects on HbA1c Reduction (SILVER Study) by CGM in People With Type 1 Diabetes Treated With MDI. Diabetes Care. 202;44(1):141-149.

[10] Gilbert TR, et al. Change in hemoglobin A1c and quality of life with real-time continuous glucose monitoring use by people with insulin-treated diabetes in the Landmark study. Diabetes Technol Ther. 2021;23(S1):S35-S39.

# Diese Ergebnisse wurden mit einer früheren Generation von Dexcom CGM-Systemen erzielt. Für das Dexcom G7 sind durch die gleiche oder bessere Performance, Produkteigenschaften und Anwendbarkeit ähnliche Ergebnisse zu erwarten. Siehe dazu Benutzerhandbuch Dexcom G6/Dexcom G7; Welsh JB, et al. J Diabetes Sci Technol. 2022:19322968221099879.

[11] Battelino T, et al. Clinical Targets for Continuous Glucose Monitoring Data Interpretation: Recommendations From the International Consensus on Time in Range. Diabetes Care. 2019;42(8):1593-1603.

[12] Visser MM, et al. Comparing real-time and intermittently scanned continuous glucose monitoring in adults with type 1 diabetes (ALERTT1): a 6-month, prospective, multicentre, randomised controlled trial. Lancet. 2021;397(10291):2275-2283.

[13] Dexcom G7-Benutzerhandbuch. 2022/04. S. 6.

[14] Dexcom G7-Benutzerhandbuch. 2022/04. S. 10.

Pressekontakt:
Jenni Kommunikation
Tel.: +41 44 388 60 80
E-Mail: sylvana.zimmermann@jeko.com

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