Inmitten steigender Cyber-Bedrohungen: Check Point präsentiert bahnbrechenden KI-Sicherheitsreport auf der Engage Bern

KI verändert die Landschaft der Cyberkriminalität – von Dark LLMs bis hin zu Deepfake-Betrug – während Schweizer Unternehmen Schweizer Unternehmen waren in den letzten sechs Monaten 1’256 Angriffen pro Woche ausgesetzt waren

Bern, Schweiz – 12. Mai 2025 – Check Point Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), ein Pionier und weltweit führender Anbieter von Cyber-Sicherheitslösungen, hat auf seiner Engage-Veranstaltung in Bern seinen ersten AI Security Report veröffentlicht. Der Bericht, der von Check Point Research (CPR) entwickelt wurde, bietet eine der bisher umfassendsten Analysen darüber, wie Cyberkriminelle künstliche Intelligenz ausnutzen. Er zeigt einen dramatischen Anstieg von KI-gesteuerten Angriffen wie Deepfakes, Data Poisoning, kriminelle KI-as-a-Service und das Aufkommen von «Dark LLMs».

Der von Lotem Finkelstein, Director of Threat Intelligence & Research bei Check Point, vorgestellte Bericht unterstreicht eine dringende Realität: KI ist nicht mehr nur ein Werkzeug für Innovationen, sondern auch eine Waffe für Angreifer. Von gehackten generativen KI-Konten, die im Darknet gehandelt werden, bis hin zu Desinformationskampagnen, die KI-Systeme vergiften, zeigen die Ergebnisse, wie Bedrohungsakteure die traditionellen Sicherheitsmassnahmen übertreffen.

Die Schweiz unter Beschuss: Cyberattacken steigen um 113% an

Die Veranstaltung findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem der Global Cyber Attack Report von Check Point einen Anstieg der Cyberangriffe in der Schweiz um 113% im ersten Quartal 2025 zeigt – mehr als doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt. Im Durchschnitt waren Schweizer Unternehmen in den letzten sechs Monaten mit 1’256 Angriffen pro Woche konfrontiert, was ein deutliches Zeichen für die sich verändernde Cyber-Bedrohungslandschaft ist.

Mehr als 150 Cybersecurity-Experten, Partner und Vordenker treffen sich in Bern zur lokalen Engage-Konferenz, um die neuesten Trends, Strategien und Innovationen der Branche zu diskutieren. Roi Karo, der neue Head of Strategy von Check Point, stellte den „Open Garden Approach“ des Unternehmens vor, der eine hybride Mesh-Architektur und die SASE-Technologie nutzt, um die Sicherheit über Cloud-, On-Premise- und Remote-Umgebungen hinweg zu vereinheitlichen – und damit das Rückgrat der Infinity Platform von Check Point bildet.

«In der heutigen digitalen Wirtschaft wird jedes Unternehmen zu einem KI-Unternehmen – ob sie es wissen oder nicht. Dieser Wandel bringt enorme Chancen, aber auch ernsthafte Risiken mit sich. In der Schweiz und jenseits der Alpen wollen wir unseren Kunden helfen, ihre Innovationen zu sichern, indem wir den KI-Schutz in jede Ebene ihrer Infrastruktur einbetten», erläutert Dan Karpati, VP of AI Technologies, Check Point Software Technologies.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem AI Security Report 2025:

1. KI als zweischneidiges Schwert in der Wirtschaft

  • 51 % der Unternehmen nutzen inzwischen monatlich KI-Tools – aber 1 von 80 Prompts in Unternehmensnetzwerken enthält hochsensible Daten.
  • 7,5 % der KI-Interaktionen beinhalten potenziell sensible Inhalte, was zu Compliance- und Datenleck-Risiken führt.

2. Cyberkriminalität wird mit „AI-as-a-Service“ intelligenter

  • Im Dark Web integrieren Dienste für Phishing, wie GoMailPro mit ChatGPT, kosten 500 USD/Monat.
  • KI-Tools für Sprachbetrug kosten bis zu 20’000 USD, während Deepfake-Imitationen in Echtzeit verfügbar sind und interaktiv werden.

3. Markt für gestohlene KI-Zugänge boomt

  • Zugangsdaten für KI-Tools wie ChatGPT werden zunehmend über Phishing und Infostealer gestohlen, um Malware zu generieren oder Inhaltsbeschränkungen zu umgehen.

4. Desinformation und KI-Poisoning

  • Eine russische Kampagne erstellte im Jahr 2024 3,6 Millionen Desinformationsartikel, um Chatbot-Ausgaben zu manipulieren.
  • Diese vergifteten Artikel tauchten in 33 % der KI-Chatbot-Antworten auf, was systemische Schwachstellen in LLMs offenbart.

5. Autonome Erstellung von Malware

  • Bedrohungsgruppen wie FunkSec nutzen KI für 20 % ihrer Operationen, einschliesslich der Erstellung von DDoS-Skripten und der Analyse gestohlener Daten.
  • KI-gestützte Tools filtern jetzt gestohlene Zugangsdaten für den Weiterverkauf und verbessern so die Zielgruppenansprache und Monetarisierung.

6. Aufstieg der Dark LLMs

  • Gehackte oder speziell geschulte Modelle wie HackerGPT, FraudGPT und GhostGPT wurden entwickelt, um ethische KI-Schutzmechanismen zu umgehen.
  • Diese Tools werden über Dark-Web-Marktplätze verkauft und bieten Abonnementmodelle, Benutzerhandbücher und umfassenden Support.

Auswirkungen für Verteidiger

«Der Einsatz von KI in der Cyberkriminalität geht über die Theorie hinaus – er verändert die Angriffsstrategien auf allen Ebenen», so Lotem Finkelstein. «Sicherheitsteams müssen jetzt KI-gestützte Erkennung und mehrschichtige Identitätsüberprüfung integrieren, um sich gegen Deepfake-Täuschung und Modellmanipulation zu schützen. Informiert zu sein, ist der erste Schritt, um sicher zu bleiben.»

Während Länder wie die Türkei (68 %) und Österreich (66 %) bei der Nutzung von KI in Unternehmen führend sind, rangiert die Schweiz mit nur 39 % am unteren Ende der Skala – womit sowohl die Produktivität als auch die Auswirkungen von KI auf die Bedrohungslage unterschätzt werden könnten.

Der AI Security Report 2025 steht ab sofort zum Download bereit. Er bietet wichtige Anhaltspunkte für Sicherheitsverantwortliche, die mit einem sich schnell entwickelnden digitalen ‘Schlachtfeld’ konfrontiert sind.

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Über Check Point Research

Check Point Research stellt Check Point Software-Kunden und der gesamten Geheimdienst-Community führende Erkenntnisse über Cyber-Bedrohungen zur Verfügung. Das Forschungsteam sammelt und analysiert globale Cyberangriffsdaten, die in der ThreatCloud gespeichert sind, um Hacker in Schach zu halten und gleichzeitig sicherzustellen, dass alle Check Point-Produkte mit den neuesten Schutzmassnahmen aktualisiert werden. Das Forschungsteam besteht aus über 100 Analysten und Forschern, die mit anderen Sicherheitsanbietern, Strafverfolgungsbehörden und verschiedenen CERTs zusammenarbeiten.

Über Check Point Software Technologies Ltd.

Check Point Software Technologies Ltd. (https://www.checkpoint.com/) ist ein führender Sicherheitsanbieter beim Schutz von digitalem Vertrauen, der KI-getriebene Cyber-Sicherheitslösungen einsetzt, um über 100’000 Unternehmen weltweit zu sichern. Durch seine Infinity-Plattform und ein offenes Ökosystem, liefert Check Point mit dem Prävention-Zuerst-Ansatz eine branchenführende Schutz-Effizienz, während Risiken reduziert werden. Der Einsatz einer Hybrid-Mesh-Netzwerk-Architektur, gepaart mit SASE als Kernstück, ermöglicht der Infinity-Plattform die Vereinheitlichung des Managements von on-premises-, Cloud- und Workspace-Umgebungen, um Flexibilität, Simplizität und Skalierbarkeit für Konzerne, Unternehmen und Service Provider anzubieten.

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