Zürich, 31. Oktober 2025. Gestern fand die 100. Auktion der SINCONA AG statt. Das Jubiläum des Zürcher Auktionshauses für Numismatik hatte es in sich: Fünf der seltensten und teuersten Schweizer Goldmünzen kamen zur Versteigerung und erzielten zusammen Zuschlagspreise von über 1.1 Millionen CHF. Total wurde vom 27. bis zum 30. Oktober 2025 ein Gesamtzuschlag von mehr als 11.8 Mio. CHF erreicht.
Zuschlags-Feuerwerk an der Jubiläums-Auktion der SINCONA. Die fünf seltensten und teuersten Schweizer Goldmünzen erzielten einen Gesamtzuschlag von mehr als 1.1 Mio. CHF.
Details zu den Zuschlägen:
1160 – Bern. 20 Dukaten 1681. Schätzung: 500’000 CHF – Zuschlag 500’000 CHF
Diese Münze aus dem Jahr 1681 ist das höchste, von offizieller Seite ausgegebene und mit einem eigenen Stempel geprägte Nominal, das einer der Schweizer Kantone vor der Vereinigung zum Bundesstaat herausgab.
1218 – Eidgenossenschaft. 20 Franken 1887 B. Schätzung: 150’000 CHF – Zuschlag 155’000 CHF
Es handelt sich um die ultimative Seltenheit unter den Schweizer Umlaufmünzen in Gold. Lediglich 176 Exemplare wurden mit diesem Jahrgang produziert. Davon existieren schätzungsweise noch 5 bis 10 Stück.
1226 – Eidgenossenschaft. 20 Franken 1897, Bern, aus Gondogold. Schätzung: 180’000 CHF – Zuschlag 200’000 CHF
Die Schweizer Vreneli aus Gondogold gehören ebenfalls zu den grossen Schweizer Raritäten. Es wurden nur 29 Exemplare geprägt. Auch von ihnen ging ein grosser Teil verloren. Vreneli aus Gondogold sind erkennbar an der Farbe und dem kleinen eingepunzten Kreuz in der Mitte des Schweizer Kreuzes auf der Rückseite.
1234 – Eidgenossenschaft. Probe zu 20 Franken 1897, Bern. «Stirnlockenvreneli». Schätzung: 150’000 CHF – Zuschlag 190’000 CHF
1895 wurde beschlossen, neue Goldmünzen zu prägen. Aus einem Wettbewerb ging Fritz Landrys Entwurf als Sieger hervor. Nach kleinen Änderungen wurden 1897 zwölf Proben aus Gold hergestellt und zur Begutachtung an den Bundesrat sowie die zuständigen Magistrate geschickt. Der Berner Vertreter äusserte sich kritisch. Ihm schien, die Haarsträhne gäbe, «dem Frauenzimmer ein frivoles Aussehen». So wurde die Haarsträhne beseitigt und die Proben werden in der Numismatik als «Stirnlockenvreneli» bezeichnet.
1235 – Eidgenossenschaft. Probe zu 10 Franken 1911, Bern. Schätzung: 75’000 CHF – Zuschlag 85’000 CHF
Diese am 4. Juli 1911 geprägte Goldprobe gilt als eine der, wenn nicht die seltenste Goldprobe der Schweiz. Insgesamt sind nur 3 Stücke auf dem Markt.
Wie bei Auktionen üblich, repräsentiert der Zuschlags- nicht den Endpreis. Kundinnen und Kunden zahlen zusätzlich 20 % Aufgeld sowie die im jeweiligen Land übliche Mehrwertsteuer.
Jürg Richter, Inhaber und Geschäftsführer der SINCONA Group: «Wir freuen uns natürlich über das grossartige Ergebnis unserer 100. Auktion und gratulieren allen Bietern zu ihren Käufen. Aber nach der Auktion ist vor der Auktion. Ich freue mich schon auf die Einlieferungen zur nächsten Auktion. Es ist immer wieder spannend, was die Leute bringen. Unser Titelstück auf der Frontseite des aktuellen Auktionskatalogs zum Beispiel kam von einem Mann, der gar nicht wusste, was er da hatte. Die Medaille kam genau drei Tage vor unserem Redaktionsschluss. Wir haben sie mit 25’000 CHF geschätzt und zum Titelstück gemacht, weil die tolle Darstellung der Stadt Zürich gut zu uns als Zürcher Auktionshaus passt. Gestern hat sie 36’000 CHF gebracht. Ich freue mich riesig für ihn und für alle anderen Einlieferer, deren Münzen und Medaillen hohe Preise gebracht haben.»
Die Experten der SINCONA stehen bei Fragen zur Entwicklung der Preise bei Sammelobjekten gerne für ein Gespräch zur Verfügung.
Über SINCONA
SINCONA steht für SINCONA Swiss International Coin Auction AG. Das international renommierte Auktionshaus für Numismatik hat seinen Sitz in Zürich und führt zweimal jährlich weltweit beachtete Auktionen im Premiumbereich durch. Spezialisiert ist SINCONA auf Münzen, Medaillen, Banknoten, Orden und Ehrenzeichen.
Zur SINCONA-Gruppe gehören neben der SINCONA AG die SINCONA TRADING AG, ein ebenfalls in Zürich ansässige Handelshaus für Anlagegold und weitere Edelmetalle, die Frankfurter Münzhandlung Nachf. GmbH, deren Fokus auf dem EU-Markt liegt, sowie als Beteiligung die Münzen Gut-Lynt GmbH, spezialisiert auf Onlineauktionen. Damit bietet SINCONA unter einem Dach die jeweils optimale Lösung für Erwerb und Verkauf von numismatischen Objekten.
Die Experten der SINCONA-Gruppe sind ausgewiesene Spezialisten für alle Bereiche der Numismatik und Anlageedelmetalle. Der persönliche Kontakt und die bestmögliche Beratung der SammlerInnen und KundInnen sind bei SINCONA eine Selbstverständlichkeit. SINCONAs weltumspannendes Netzwerk bietet optimale Möglichkeiten zur Erweiterung oder Vermarktung von Sammlungen.
SINCONA ist Mitglied der International Association of Professional Numismatists (IAPN) und des Verbandes Schweizer Berufsnumismatiker (VSBN).
Jürg Richter, Geschäftsführer und Inhaber der SINCONA-Gruppe, ist Vorstandsmitglied des VSBN. Arne Kirsch, Geschäftsführer der SINCONA Deutschland GmbH, der Frankfurter Münzhandlung Nachf. GmbH und der Münzen Gut-Lynt GmbH, ist nach einer Amtsdauer von fast zehn Jahren als Präsident der IAPN nunmehr deren Ehrenpräsident.
Michael Hardmeier, Geschäftsführer der SINCONA TRADING AG sowie der Frankfurter Münzhandlung Nachf. GmbH ist amtierender Schatzmeister der IAPN.
Weitere Informationen unter https:/www.sincona.com/
und https://www.linkedin.com/company/sincona/
Medienkontakt:
Urs Jenni
Jenni Kommunikation AG
Telefon: +41 44 388 60 80
E-Mail: urs.jenni@jeko.com