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Über 60‘000 offene Ports: Outlook-Postfächer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ungeschützt im Internet

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San Carlos, Kalifornien – 26. März 2020. Der Wechsel sehr vieler Mitarbeiter in kurzer Zeit ins Home Office aufgrund der Corona-Pandemie ist für viele Unternehmen eine enorme Herausforderung. Die Umstellung aber ist gleichzeitig die einzige Möglichkeit, um den Betrieb weitestgehend aufrecht zu erhalten. Allerdings sind nur wenige Unternehmen voll umfänglich auf diese Lage vorbereitet gewesen, weswegen manche Prozesse nun Hals über Kopf umgesetzt wurden – das führt nun zu einer neuen und sehr gefährlichen Bedrohung.

Sicherheitsforscher von Check Point Research, der Threat Intelligence-Abteilung von Check Point® Software Technologies Ltd. (NASDAQ: CHKP), einem weltweit führenden Anbieter von Cyber-Sicherheitslösungen, schlagen Alarm: Die Outlook-Postfächer vieler Unternehmen liegen frei zugänglich und ungeschützt im Internet offen, wie Check Point Research warnt. Grund dafür ist, dass die Unternehmen die Outlook Web Application (OWA) einsetzen, die das Postfach im Browser öffnet, statt über das installierbare Desktop-Programm. Sie wollen damit auf die Tatsache reagieren, dass viele Mitarbeiter ihre privaten Endgeräte benutzen, oder mangels Vorbereitung benutzen müssen, und natürlich keine Microsoft-Office-Lizenz für ihre eigenen Geräte zur Verfügung haben. Die OWA ist dagegen frei benutzbar – und reisst nun ein grosses Loch in die IT-Absicherung.

Auf der Übersichtsseite shodan.io landet Deutschland mit fast 50’000 gefundenen, offenen Ports bereits auf Platz zwei, hinter den USA. Die Schweiz folgt mit knapp 8’000 offenen Ports auf Platz 7 und Österreich mit rund 6’500 Ports noch auf Platz 10. Damit ist die DACH-Region geschlossen unter den zehn am stärksten gefährdeten Ländern versammelt und macht von deren derzeit knapp über 180’000 offenen Ports mehr als ein Drittel aus.

„Wir können nur allen Unternehmen raten, diese offenen Ports umgehend zu schliessen und auf Schutzmassnahmen erfahrener Sicherheitsanbieter als zusätzliche Abschirmung zurückzugreifen. Andernfalls ist einer ihrer sensibelsten Bereiche, der gesamte E-Mail-Verkehr, frei im Internet einsehbar und damit Angreifern schutzlos ausgeliefert,“ warnt Sonja Meindl, Country Manager Schweiz und Österreich bei Check Point.

Alle Berichte des Check Point Research Teams finden Sie unter: https://research.checkpoint.com/

 

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Über Check Point Research

Check Point Research bietet führende Cyber-Bedrohungsinformationen für Check Point Software-Kunden und die grössere Intelligenz-Community. Das Forschungsteam sammelt und analysiert globale Cyber-Angriffsdaten, die auf der ThreatCloud gespeichert sind, um Hacker fernzuhalten und gleichzeitig sicherzustellen, dass alle Check Point Produkte mit den neuesten Schutzmassnahmen aktualisiert werden. Das Forschungsteam besteht aus über 100 Analysten und Forschern, die mit anderen Sicherheitsanbietern, der Strafverfolgung und verschiedenen CERTs zusammenarbeiten.

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Check Point Software Technologies Ltd. (www.checkpoint.com) ist ein führender Anbieter von Cyber-Sicherheitslösungen für Unternehmen und Regierungen weltweit. Die Lösungen schützen Kunden vor Cyber-Angriffen der 5. Generation mit einer branchenführenden Fangrate von Malware, Ransomware und anderen gezielten Angriffen. Check Point bietet die mehrstufige Sicherheitsarchitektur Infinity Total Protection mit Gen V Advanced Threat Prevention, die alle Netzwerke, Clouds und mobilen Operationen eines Unternehmens, sowie die Geschäftsinformationen auf diesen Geräten, vor allen bekannten Angriffen schützt. Check Point liefert zudem das umfassendsten und intuitivsten Single Point of Control Management-System der Branche. Check Point schützt über 100’000 Unternehmen jeder Grösse in der ganzen Welt.
Point Alps (Schweiz und Österreich) mit Sitz in Zürich und Wien beschäftigt rund 50 Mitarbeitende.

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